Fragen und Antworten

Die Fernseh-Regie: Hightech macht hier vieles möglich. Aber gegen die Peinlicheiten untrainierter Interviewpartner ist auch moderne Technik machtlos....

Ihre Fragen zum Medientraining und meine Antworten darauf
(Diesen Text gibt es am Ende der Seite als pdf zum Ausdrucken)

„Was muss ich schon können und wissen fürs Medientraining?“
Nichts. Sie müssen auch noch keine Interviews gegeben haben. Aber natürlich macht ein Medientraining nur Sinn, wenn es wahrscheinlich ist, dass Sie demnächst einmal Interviews geben werden.

„Medientraining auch wenn ich nur Interviews für die Fachzeitschrift gebe?“
Das kommt darauf an, welchen Anspruch Sie an sich und Ihre Interviews haben. Wenn Sie mit Ihren bisherigen Interviews zufrieden sind (und die Redaktion auch), dann kann das auch die nächsten Jahre so gehen. Aber dann verpassen Sie die Chance, durch und nach einem Medientraining ein von vielen Redaktionen begehrter Interviewpartner zu werden...

„Wie läuft ein Medientraining ab?“
Alles beginnt damit, dass Sie besser werden wollen und sich für ein Medientraining entscheiden. Wir führen am Telefon ein Vorgespräch, und ich arbeite Inhalte und Ablauf für Ihr Medientraining aus. Die meisten meiner Trainings dauern einen Tag. Darin geht es um Medienwissen (das können Sie schon in der Interview-Fibel lesen) und um Ihr Thema und Fachwissen. Beide Wissensgebiete bringen wir dann zusammen; wir reduzieren Inhalte und formulieren Informationen, die Ihnen wichtig sind. Dann geht es ans Training – Sie geben Interviews. Die zeichnen wir natürlich auf, hören und schauen sie uns an, werten sie aus. Und Sie werden merken, dass Ihre Interviews immer besser werden.

„Was lerne ich im Medientraining?“
Vor allem: Themen auswählen, Informationen reduzieren, strukturieren und auf den Punkt bringen – damit Zuschauer, Hörer und Fernseher auch verstehen, was Sie meinen. Und Sie lernen, wie Sie aus sachlichen Informationen interessante Geschichten machen. Denn nur dann bleiben Sie, Ihre Produkte und Ihr Unternehmen bei der Zielgruppe im Gedächtnis.

„Sachinterview? Kann ich nicht gleich und nur "Konfrontation" trainieren?"
Klar, Sie wollen vor allem fit sein für die Konfrontation; das „normale“ Sachinterview ist für Sie doch langweilig... Doch die Erfahrung zeigt: 90 Prozent meiner Seminarteilnehmer, die sich im Vorgespräch mit mir als medienfest bezeichnen, scheitern im Training an ganz harmlosen Sachfragen. Das Sachinterview steht deswegen immer am Beginn des Trainings; die Fähigkeit, hier zu überzeugen ist unbedingte Voraussetzung für den Erfolg im konfrontativen Interview oder gar in der Krisenkommunikation. Wenn Sie aber tatsächlich fast schon Medienprofi sind, dann höre ich das schon im ersten Interview – und wir kommen sofort zu den brisanten Themen....

„Wo kann ich trainieren?"
Da, wo es für Sie am einfachsten ist: in Ihrem Büro. Audiorecorder und Videokamera habe ich immer dabei, so können Sie hören und sehen, wie Sie "rüberkommen". Oder wir trainieren an einem Ort außerhalb Ihres Unternehmens. Wenn Sie unbedingt wollen, dann können wir auch in ein Fernsehstudio gehen. Aber die Euro 2.000.- Studiomiete sind nur dann sinnvoll, wenn Sie schon wirklich fit sind für hitzige Live-Gespräche.


„Wie viele Teilnehmer sind dabei?"
Das entscheiden Sie. Sie können mit Ihren Kollegen trainieren, aber mehr als vier sollten es nicht sein. Und wenn es besonders intensiv sein soll, machen wir ein Einzeltraining.

„Kann ich durch ein Medientraining Skandale vertuschen?"
Nein. Wenn Sie bewusst und vorsätzlich falsch gehandelt haben, und dies öffentlich geworden ist, dann ist das vor allem ein Fall für Ihren Anwalt. Aber parallel dazu sollten wir daran arbeiten, wie Sie gegenüber den Medien auftreten, wie Sie den Sachverhalt beschreiben. Eines aber muss klar sein: Die Zeiten, in denen Krisenkommunikation darin bestand abzuwiegeln, zu vertuschen oder zu verharmlosen, sind vorbei. Der falsche Weg war das schon immer, inzwischen aber ist er gar nicht mehr möglich, weil durch Internet, facebook und Twitter ohnehin nichts mehr zu vertuschen ist. Gut so. Denn nun haben Sie die Chance, durch aktive, offene und strukturierte Interviews einen guten, einen professionellen Eindruck zu machen.

„Wie lange brauche ich, um gute Interviews zu geben?"
Fast alle meine Kunden haben das innerhalb eines Trainingstages geschafft. Natürlich gibt es in den Interviews dann noch ein paar Ecken und Kanten. Aber Sie können sicher sein, dass Sie nach diesem Training in einem Interview nicht "untergehen", sich nicht blamieren werden. Sondern dass Sie auf dem besten Weg sind, für Leser, Hörer und Zuschauer ein kompetenter und überzeugender Interviewpartner zu werden.

„Wie vertraulich ist ein Medientraining?"
Von mir erfährt keiner etwas. Es sei denn, Sie "outen" sich – und liegen damit absolut im Trend. Denn immer mehr Unternehmen erkennen, dass es ein Zeichen von Professionalität ist, sich auf den Auftritt in den Medien vorzubereiten. Eine Einsicht, die zum Beispiel in den USA gang und gäbe ist; dort werben die Unternehmen und Manager sogar damit, dass sie einen (eigenen) Medientrainer haben. Soweit sind wir in Deutschland noch nicht. Aber viele meiner Kunden haben sich gern bereit erklärt, über mich und meine Trainings zu sprechen.

„Referenzen?"
Nach 15 Jahren Medientraining könnte ich hier jetzt eine eindrucksvolle Liste einstellen. Aber aussagekräftiger für Sie ist sicher, wenn Sie mit einem meiner Kunden sprechen. Die Telefonnummer(n) gibt es bei mir.

„Was kostet ein Stefan Korol Medientraining?"
Im Vergleich zu Billig-Anbietern: viel. Aber angesichts Ihrer Zufriedenheit nach dem Training und vor allem nach Ihren nächsten Interviews, sind meine Trainings ihren Preis wert.


Stefan Korol


Stefan Korol Medientraining: Ihre Fragen und meine Antworten darauf


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